Robert Jacobsen Preis

Stella Hamberg erhält den 16. Robert Jacobsen Preis

Die deutsche Bildhauerin Stella Hamberg ist am Montag, den 11. Mai, im Carmen Würth Forum in Künzelsau mit dem 16. Robert Jacobsen Preis der Stiftung Würth ausgezeichnet worden., der mit 50.000 Euro dotiert ist. Den Preis übergaben Maria Würth, Mitglied des Vorstands der Stiftung Würth, Johannes Schmalzl, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Würth, und Philipp Demandt, Jurymitglied des Robert Jacobsen Preises.

Das Thema ihrer künstlerischen Ausdrucksform im klassischen Medium Bronze ist der Mensch. Die Betonung des handwerklichen Aspekts in der zeitgenössischen Bildhauerei verbunden mit einer stark assoziativen Formgebung verbindet Stella Hamberg mit Robert Jacobsen, Namensgeber des Robert Jacobsen Preises.

„Stella Hamberg steht seit den 2000er-Jahren für eine unerschrockene Art der Bildhauerei. Mit ihren überlebensgroßen Bronzefiguren, wie den ‚Berserkern‘, prägt sie das Medium der figurativen Skulptur mit einer intensiven, fast impressionistischen Formensprache“, so begründet die Jury des 16. Robert Jacobsen Preises ihre Wahl.

Vorstände der Stiftung Würth und Jurymitglieder des Robert Jacobsen Preises

© Ufuk Arslan
Von links: Ulrich Roth, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Würth, Johannes Schmalzl, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Würth , Preisträgerin Stella Hamberg, C. Sylvia Weber, Vorsitzende der Jury des Robert Jacobsen Preises sowie Aufsichtsrätin in der Stiftung Würth, Philipp Demandt, Laudator und Jurymitglied des Robert Jacobsen Preises und Maria Würth, Mitglied des Vorstands der Stiftung Würth und Jurymitglied des Robert Jacobsen Preises.

Zwischen dem dänischen Künstler Robert Jacobsen und Reinhold Würth ist nach ihrem ersten zufälligen Aufeinandertreffen in den 1970er-Jahren eine langjährige Freundschaft entstanden. Anlässlich des 80. Geburtstages von Robert Jacobsen im Jahr 1992 wurde die Idee verwirklicht, eine Ausstellung im gerade eröffneten Museum Würth am Firmenstandort in Künzelsau-Gaisbach zu präsentieren. Neben dieser Ausstellung hat Robert Jacobsen im Zuge des Neubaus des Verwaltungsgebäudes auf dem Vorplatz seine größte Skulptureninstallation fertiggestellt. Nach dem Tod des Künstlers im Jahr 1993 wurde der Robert Jacobsen Preis ins Leben gerufen, der alle zwei Jahre an zeitgenössische bildende Künstler vergeben wird, um an das Werk und den Einfluss Robert Jacobsens zu erinnern. Er wird bis heute von der Stiftung Würth in Kooperation mit dem Museum Würth vergeben und ist mit 50.000 € dotiert.

Die international besetzte Jury des 16. Robert Jacobsen Preises konstituiert sich aus den Experten des Kunstbeirats: Dr. Christoph Becker, Dr. Philipp Demandt, Prof. Dr. Michael Eissenhauer, Fabrice Hergott, Prof. Dr. Bernhard Maaz, gemeinsam mit dem vorangegangenen Preisträger Ugo Rondinone sowie C. Sylvia Weber, Vorsitzende der Jury sowie Aufsichtsrätin in der Stiftung Würth, und Maria Würth, Mitglied des Vorstands der Stiftung Würth.

Preisträgerinnen und Preisträger seit 1993:

  • 1993 Lun Tuchnowski
  • 1995 Richard Deacon
  • 1997 Magdalena Jetelovà
  • 1999 Gereon Lepper
  • 2001 Stephan Kern
  • 2003 Rui Chafes
  • 2005/06 Bernar Venet
  • 2008 Monika Sosnowska
  • 2010 Alicja Kwade
  • 2012 Jeppe Hein
  • 2014/15 Michael Sailstorfer
  • 2016/17 Yngve Holen
  • 2018/19 Eva Rothschild
  • 2021 Elmgreen & Dragset
  • 2024 Ugo Rondinone
  • 2026 Stella Hamberg

Das folgende Imagevideo gibt anhand der 15. Preisverleihung Einblicke in den Robert Jacobsen Preis, mit dem der Schweizer Künstler Ugo Rondinone 2024 für seine herausragenden Arbeiten als zeitgenössischer Bildhauer geehrt wurde:

Preisträger des 15. Robert Jacobsen Preises der Stiftung Würth, Ugo Rondinone, hebt jubelnd die Trophäe nach oben. Neben ihm steht die Vorständin der Stiftung Würth, Maria Würth.

© Ufuk Arslan

15. Robert Jacobsen Preisverleihung

Auszeichnung für Ugo Rondinone

Der in New York lebende Schweizer Künstler (Skulptur, Video und Installation) Ugo Rondinone (*1964 in Brunnen, CH) erhält den mit 50.000 € dotierten 15. Robert Jacobsen Preis der Stiftung Würth. „Rondinones Arbeiten“, so die Begründung der Jury, „haben eine eigene Poesie geprägt durch biografische Erlebnisse und Ereignisse und weisen durch Zitate der Kunstgeschichte, Literatur und Popkultur eine immense Dichte auf. Mit scheinbar spielerischen materiellen Beobachtungen in einer für den Betrachtenden sinnlich erfahr- und nahbaren Ästhetik von Archetypen schafft der Künstler die Verbindung des Subjektiven mit universellen Weltbildern.“

Der Konzept-, Medien- und Installationskünstler Ugo Rondinone ist international einer der bekanntesten Künstler seiner Generation und war mit seinen Werken bereits in zahlreichen Einzelausstellungen unter anderem in London, Paris, Boston, Zürich, Rotterdam und Frankfurt zu sehen.

Im Belvedere des Museum Würth 2 sowie im Skulpturengarten des Carmen Würth Forum sind vom 06.09.2024 bis 23.03.2025 Arbeiten von Ugo Rondinone zu sehen.

Robert Jacobsen Preis

Preisverleihung des 14. Robert Jacobsen Preises
v.l.n.r.: Prof. Dr. Ulrich Roth (stellv. Vorstandsvorsitzender der Stiftung Würth), Michael Elmgreen und Ingar Dragset (Preisträger des 14. Robert Jacobsen Preises 2021), C. Sylvia Weber (Aufsichtsrätin der Stiftung Würth)