Themba Labantu – Hoffnung für die Menschen ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in München, der es sich in erster Linie zur Aufgabe gemacht hat, die Lebenssituation der Menschen in den Townships von Südafrika, die geprägt ist von Arbeitslosigkeit, hoher HIV–Infektionsrate, Gewalt, Kriminalität und Hunger, zu verbessern.
Gemeinsam mit Freunden haben Margarete und Klaus Doppler im April 2004 den Verein gegründet. Der Name Themba Labantu kommt aus der Xhosa-Sprache und bedeutet Hoffnung für die Menschen.
Auf einer Geschäftsreise lernten Margarete und Klaus Doppler 2003 Pastor Otto Kohlstock kennen, der gerade die Leitung des Gemeindezentrum iThemba Labantu übernommen hatte. Zu diesem Zeitpunkt bestand das Gemeindezentrum aus der Kirche und ein paar Gebäuden, Programme fanden keine statt. Als erstes wurde aus einem alten Container eine Suppenküche errichtet. Denn Hunger war und ist eines der drängendsten Probleme der Menschen. Da immer mehr aids-kranke Menschen ins Gemeindezentrum kamen, wurde eine Pflegestation eingerichtet und 2007 ein Hospiz erbaut.
Da Bildung wie in allen afrikanischen Ländern auch in den südafrikanischen Townships der Schlüssel für eine bessere Zukunft ist, wurden gemeinsam mit Pastor Otto Kohlstock, Schritt für Schritt auch die Programme für Bildung und Erziehung entwickelt:
Eine Vorschule und diverse Nachmittagsprogramme (Hausaufgabenbetreuung, Kunst- und Musikatelier, Theater-, Gesangs- und Sportgruppen) wurden ins Leben gerufen und die Kinder auf englischsprachige Schulen in der Umgebung geschickt.
Seit 2017 hat das Gemeindezentrum angefangen, eine eigene Schule, die ‚iThemba Labantu Primary School‘, aufzubauen.
Im Rahmen eines internationalen Kongresses der Würth-Gruppe in Kapstadt im Jahr 2008 entstand ein erster Kontakt mit Themba Labantu. Pastor Otto Kohlstock, Leiter des Gemeindezentrums, gab im Rahmen eines Workshops einen Überblick über die Arbeit von Themba Labantu.
Die Würth-Gruppe und die Stiftung Würth fördern seitdem zahlreiche Aktivitäten des Vereins Themba Labantu e.V.: Neben der Unterstützung, z.B. für eine Kfz-Werkstatt, eines Jugendzentrums, den Philipp Lahm Sportplatz, übernimmt die Stiftung Würth auf Initiative von Carmen Würth seit Beginn des Schuljahres 2020 eine Patenschaft für eine Schulklasse, benannt nach ihrem Namen. Die „Carmen Würth Klasse“ wird durch Spenden zum 80. Geburtstag von Carmen Würth, über die ganze Schulzeit von acht Jahren unterstützt.
Wir freuen uns jedes Jahr über die Weihnachtsgrüße der Carmen Würth Klasse in Form eines Videos.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Bildung und Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.
Die Stiftung Würth steht in engem Kontakt zum Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und möchte auch im Namen der Stifter, Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth und Carmen Würth, dieses Projekt unterstützen.
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