Förderprojekte

Themba Labantu e.V.

Auf einer Geschäftsreise vor knapp 20 Jahren lernten Margarete und Klaus Doppler Pastor Otto Kohlstock und das Gemeindezentrum iThemba Labantu kennen. Zu diesem Zeitpunkt war das Gemeindezentrum ein Pfelegehaus für AIDS-Kranke im Endstadium. Hieraus entstand der Gedanke, ein Hospiz zu gründen, um die Menschen auf einem würdigen letzten Weg zu begleiten. Familie Doppler ließ diese emotionale Begegnung, verbunden mit der in Südafrika vorherrschenden Armut, Gewalt und Hunger, keine Ruhe.

Da Bildung wie in allen afrikanischen Ländern auch in den südafrikanischen Townships der Schlüssel für eine bessere Zukunft ist, wurden gemeinsam mit Pastor Kohlstock nicht nur Strategien für ein Hospiz entwickelt, sondern im zweiten Schritt auch für Bildung und Erziehung. Zur Finanzierung der Umsetzung der ehrgeizigen Ziele gründete Margerete Doppler mit der Unterstützung ihres Mannes Klaus, den gemeinnützigen Verein Themba Labantu - Hoffnung für die Menschen e.V. mit Sitz in München. Es entstand zunächst das Hospiz, gefolgt von einer Vorschule und diversen Nachmittagsbetreuungen.

Im Rahmen eines internationalen Kongresses der Würth-Gruppe in Kapstadt im Jahr 2008 entstand ein erster Kontakt mit Themba Labantu. Pastor Otto Kohlstock, Leiter des Gemeindezentrums, gab im Rahmen eines Workshops einen Überblick über die Arbeit von Themba Labantu e.V.

Die Würth-Gruppe fördert seitdem zahlreiche Aktivitäten des Vereins. Neben der Unterstützung, z.B. für eine Kfz-Werkstatt, eine Suppenküche, den Philipp Lahm Sportplatz, übernimmt die Stiftung Würth auf Initiative von Carmen Würth seit Beginn des Schuljahres 2020 eine Patenschaft für eine Schulklasse, benannt nach ihrem Namen. Die "Carmen Würth Klasse" wird duch Spenden zum 80. Geburtstag von Carmen Würth, über die ganze Schulzeit von acht Jahren untersützt.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Bildung und Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.

Die Stiftung Würth steht in engem Kontakt zum Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und möchte auch im Namen der Stifter, Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth und Carmen Würth, dieses Projekt unterstützen.